2017 Archive - EEHE

Leistungselektronik in Elektrofahrzeugen

Termin
am 30.11. – 01.12.2017 16:00 in Essen

Leitung
Marco Jung, Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel
Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens, Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik, Leibniz Universität Hannover

Die Einführung der Elektromobilität wird nur erfolgreich sein, wenn kostengünstige und zuverlässige Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Eine wesentliche Schlüsseltechnologie hierfür ist die Leistungselektronik. Sie sorgt nicht nur für einen effizienten Antrieb, sondern ermöglicht auch eine einfache und komfortable Netzanbindung zur Ladung der Fahrzeugbatterie sowie eine effiziente Versorgung der Nebenaggregate.

Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten
Das Seminar bietet einen Überblick über die komplette Bandbreite der Leistungselektronik in Elektrofahrzeugen. Dabei werden nicht nur die Grundlagen der einzelnen DC-DC-Wandler, des Antriebswechselrichters, der Ladetechnik und deren Bauteile behandelt. Vielmehr sollen dem Seminarteilnehmer auch Wissen und Einblicke über den Tellerrand hinaus, d.h. zu Antrieb, Batterie und Netz vermittelt werden.

Inhalt

  • Einführung und Systemüberblick zur Leistungselektronik im E- und Hybridfahrzeug (45 min)
  • Batteriesystem und Eigenschaften (90 min)
  • Elektrische Maschinen als Last für den Antriebswechselrichter (90 min)
  • Grundprinzipien leistungselektronischer Stellglieder (45 min)
  • Leistungshalbleiter und Zuverlässigkeit (90 min)
  • Wechselrichter (90 min)
  • Batterieladesysteme (90 min)
  • Netzanbindung (45 min)
  • Bordnetz und DC-DC-Wandler (90 min)

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter:
www.hdt.de/W-H010-11-913-7

Leistungselektronik: Von den Grundlagen bis zu den Herausforderungen moderner Konverter

Pulsweitenmodulation (PWM), Raumzeigermodulation, Regelung: LE als Stellglied im Regelkreis, Magnetika, Einfluss neuartiger Wide-Bandgap Bauelemente (Siliziumkarbid, SiC) auf EMV & Aufbau- und Verbindungstechnik, Pulse Width Modulation (PWM), Space Vector Modulation, Controls, Magnetics, Influence of new Wide-Bandgap Devices (Silicon Carbide, SiC) on EMI & Composition and Packaging

Termin
am 18. – 19.09.2017 in Essen

Leitung
Prof. Dr.-Ing. Christian Dick
Leistungselektronik und Elektrische Antriebe, Institut für Automatisierungstechnik, Technische Hochschule Köln

Leistungselektronik ist in einem großen Leistungsbereich von einigen Watt in Schaltnetzteilen, über Applikationen in der Automatisierungstechnik, im Bereich Solar, Wind und Elektromobilität bis hin zu Netzanwendungen im kleinen MW Bereich eine Schlüsseltechnologie. Steuerungsseitig ermöglicht sie als Stellglied im Regelkreis eine gezielte und gleichzeitig energieeffiziente Energiekonversion. Fortschritte bei Materialien und Bauelementen führen zu besseren Konvertern mit neuen Herausforderungen.

Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten
Basierend auf den Grundlagen der Leistungselektronik werden sukzessive die Fragestellungen mit Lösungen erarbeitet, die heute aktuell im Fokus stehen. Den Teilnehmern wird mit modernen Konvertern zum einen die interne Funktionsweise der Leistungselektronik als auch die Funktion der LE als Komponente im System dargelegt. Aktuelle Entwicklungen bei (Wide-Bandgap) Bauelementen und deren schaltungstechnischen Konsequenzen werden eingeordnet und erläutert.

Inhalt

  • Tiefsetzsteller (TST) als grundlegende Schaltung
  • Klassische Wandler
  • Steuerung/Regelung
  • Bauelemente
  • Parasitäre Effekte (Beispiel Sperrwandler / Flyback Converter) und elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
  • Galvanisch getrennte DC-DC Wandler und Prinzip des weichen Schaltens (Induktives Laden, Schaltnetzteile …)

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter:
www.hdt.de/W-H010-09-712-7

Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

Termin
am 27. – 28.09.2017 in Würzburg (Maritim Hotel)

Leitung
Dr.-Ing. Heinz Schäfer
Senior Advisor, hofer powertrain GmbH

Inhalt
Die Welle der Elektrifizierung von Fahrzeugen hat weltweit spätestens seit 2015 alle Fahrzeughersteller erfasst. Da für reine Elektrofahrzeuge die erforderliche Infrastruktur hinsichtlich der Batterieladetechnik noch in den Kinderschuhen steckt, werden sich jedoch breitflächig zunächst die Plug-In Hybride durchsetzen, zum Großteil kommt hier ein elektrischer Achsantrieb zum Einsatz.

Auf der 10. Tagung soll eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Kette der Energiewandlung im Fahrzeug im Vordergrund stehen, da nur dann alle Potenziale hinsichtlich Kosten, Qualität und Systemverhalten ausgeschöpft werden können.

Themenfelder

  1. Elektrische Antriebe
  2. Elektrische Achsantriebe
  3. Elektrische Speicher- und Ladetechnik
  4. Brennstoffzellen
  5. Elektrische Hilfsantriebe (12V , 48V)
  6. Fahrzeugkonzepte
  7. Hochleistungsantriebe für NKW, Busse und off-road-Applikationen (Marine, Bau- und Agrarbereich)
  8. Antriebskonzepte für Motorräder
  9. Antriebskonzepte für den Rennsport

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter:
www.hdt.de/W-H010-09-723-7

6. Tagung
eehe – Elektrik, Elektronik in Hybrid- und Elektrofahrzeugen und elektrisches Energiemanagement
am 17. – 18.05.2017 in Bamberg

Die Leistungsfähigkeit von 12V-Bordnetzen hat endgültig die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht. Mit den ersten Serienanläufen von Fahrzeugen mit einer zusätzlichen Spannungsebene auf 48V kündigen den Wandel zu einem flächendeckenden Einsatz von Zwei-Spannungs-Bordnetzen in Kraftfahrzeugen an. Das Basissystem mit Starter-Generator, 48V-Li-Ion-Batterie und DC/DC-Wandler wird nach neuesten Marktprognosen in den nächsten Jahren eine schnelle Markteinführung erleben. Trotz der ursprünglich prognostizierten hohen Kosten ist eine weitgehende Marktdurchdringung zu erwarten, denn auf die damit verbundene Reduzierung der CO2-Emissionen kann kein Hersteller verzichten.

Durch die Verlagerung von Hochleistungsverbrauchern von 12V auf 48V und die Einführung von neuen Funktionen auf der 48V-Ebene wird sich eine Funktions- und Kompontenlandschaft auf 48V entwickeln, die auch eine Querwirkung auf die E/E-Architekturen von hochelektrifizierten Fahrzeugen wie Plug-In-Hybrid- oder Elektrofahrzeugen haben wird.

Die Teilnehmer der Tagung „eehe – Elektrik, Elektronik in Hybrid- und Elektrofahrzeugen und elektrisches Energiemanagement“ am 17.-18. Mai 2017 in Bamberg treffen alle Akteure zu diesem wichtigen Zukunftsthema der Automobilentwicklung auf einer einzigen Tagung. Eine begleitende Fachausstellung rundet das Programm ab. Wie in den Vorjahren wird die Veranstaltung zweisprachig mit Simultanübersetzung angeboten.

Alle Informationen zur Tagung finden Sie unter www.eehe.de

Ihr Ansprechpartner für diese Pressemeldung:
Dipl.-Ing. Bernd Hömberg
Leiter Fachbereich Automobil Elektronik
Telefon +49 2 01 – 18 03-249
E-Mail b.hoemberg@hdt-essen.de

Über das HDT
Das Haus der Technik (HDT) versteht sich als Plattform für Wissenstransfer und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Mit weit über 80 Jahren Erfahrung als unabhängiges Weiterbildungsinstitut für Fach- und Führungskräfte stellt es sich als eine der führenden deutschlandweiten Plattformen für innovationsbegleitenden Wissens- und Know-how Transfer in Form von fachspezifischen Seminaren, Symposien und Inhouse-Workshops dar.

Der Grundgedanke seiner Gründerväter ist dabei in seiner modernen Variante immer noch präsent: Unternehmen im Wettbewerb durch Dienstleistung rund um den wissensbasierten Arbeitsplatz zu unterstützen.
Das HDT verbindet Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft. Als Partner der RWTH Aachen sowie der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster pflegt das HDT engen Kontakt zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und präsentiert sich somit als Forum für Austausch von Wissen und Erfahrung.

www.hdt-essen.de

Induktives Laden

gemeinsam mit dem Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW) der Universität Stuttgart

Termin
am 28. – 29.06.2017 in Stuttgart (Holiday Inn)

Leitung
Prof. Dr.-Ing. Nejila Parspour
Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW), Universität Stuttgart

Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten
Nach einer Einführung in die physikalischen Grundprinzipien und mathematischen Zusammenhänge der berührungslosen, induktiven Energieübertragung werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Projekte und Produkte vorgestellt, bei denen diese Technologie eingesetzt wird. Der Bereich der übertragenen Leistung liegt dabei zwischen einigen mW bis zu 100 kW. Das offene Gespräch und der Austausch zwischen den Referenten und Teilnehmern werden immer wieder gelobt. So entstehen viele neue Kontakte, die meist direkt die eigenen Projekte voranbringen.

Teilnehmerkreis
Fachkräfte und Anwender aus den Gebieten der Elektromechanik, Anlagenbau, Luft- und Raumfahrt sowie aller weiteren Zweige der industriellen Produktion. Mitarbeiter, die innovative Lösungen suchen.
Die Veranstaltung hat sich über viele Jahre als Treffpunkt für Einsteiger und Experten etabliert. OEMs und Zulieferer der Automobilindustrie schicken regelmäßig Teilnehmer, aber auch aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Industrie kommen die Zuhörer.

Inhalt

  • Funktionsprinzip der berührungslosen Energieübertragung mittels induktiver und kapazitiver Kopplung
  • Systembeispiele aus der Praxis: Kontaktlose Versorgung von Fördersystemen, fahrerlose Transportsysteme, kontaktlose Ladeeinrichtungen
  • Sicherheits-, Norm- und Standardisierungsaspekte

Zum Thema
Durch den Verzicht auf Kabel zur Übertragung der elektrischen Energie können Systeme mit höherer Zuverlässigkeit und Lebensdauer gebaut werden. Dieser Aspekt ist insbesondere bei der Energieübertragung zu den bewegten Einheiten von großer Bedeutung. Der Wegfall von Schleppkabeln bzw. Stromschienen erhöht nicht nur die Sicherheit der Systeme, sondern die Anordnungen erhalten auch eine höhere Dynamik und zusätzliche Freiheitsgrade. Unter Beachtung dieser Perspektiven kann die kontaktlose bzw. induktive Energieübertragung als eine Technologie betrachtet werden, die in naher Zukunft zunehmenden Einsatz in mechatronischen Systemen finden wird. Die Anwendungsfelder erstrecken sich von Industrieautomation und Medizintechnik bis hin zu erneuerbare Energien und Elektromobilität.

Mehr Informationen und Anmeldung